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Ben RoegPortrait-Roeg

(Jahrgang 1944) Im ersten Leben Wissenschaftler: mit der Konzeption einer sozialwissen-schaftlichen Psychologie als drittem Weg zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. Das bedeutet: kritische Analyse von Menschenbildern, Eintreten für ein konstruktives (wertendes) Modell des handlungs- und kommunikationsfähigen Menschen mit positiven Entwicklungszielen: von Reflexivität und Rationalität bis zu integrem Argumentieren,
Lese- und Medienkompetenz,
Kreativität etc.

Im parallelen zweiten Leben Literaturwissenschaftler: mit dem Versuch, die Literaturwissenschaft in den Bereich der empirischen Sozialwissenschaften hinein zu ziehen. Das bedeutet: neben literaturtheoretischen und methodischen Arbeiten auch die Analyse literarischer Utopien als Entwurf einer humaneren Welt und zugleich Warnung vor inhumaner Ideologie.

Im anschließenden dritten Leben Literat: mit dem Bemühen, Theorie und Praxis eines soziales Problembewusstseins zu verbinden. Das bedeutet: ehrenamtliches Engagement vor allem in der Asylarbeit und zugleich literarische Kritik ideologischer Selbsttäuschungen (in der Geschichte der Bundesrepublik): von der mangelnden Aufarbeitung der Nazizeit über menschenverachtende Wirkungen religiöser, politischer, medizinischer, medialer etc. Denksysteme und Institutionen bis hin zur kapitalistisch vereinnahmenden Abwicklung der deutschen Wiedervereinigung und der Unmenschlichkeit von Asylgesetzgebung und -praxis in Deutschland wie der EU insgesamt.

 

Publikationen im custos verlag:

Große Frauen - Portraits der kreativen Persönlichkeit
Zwanzig literarisch-biografische Miniaturen
custos verlag
ISBN 978-3-943195-14-9
zum Buch

ParallelWelten
Erzählungen
edition historia
ISBN 978-3-943195-11-8
zum Buch

 

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