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Aktuell

Über den Tod und das Leben reden

Autorin Petra Wolf lädt zu einem Gespräch
bei Kaffee und Kuchen

Über den Tod und das Sterben zu sprechen, ist wenig populär und meistens ein Tabu. Schon mit ihren Büchern, in denen sie Witwen und Witwer interviewte, war Petra Wolf bestrebt, über diese oft angstbesetzten Themen zu sprechen. Nun möchte die Journalistin Interessierten die Möglichkeit geben, sich in einer offenen Gesprächsrunde auszutauschen.
Sie nennt dieses Treffen „Cafe Tod“ und folgt damit dem Beispiel der weltweit etablierten „Death Cafes“, die auch „Cafe Mortel“ oder eben „Cafe Tod“ genannt werden. Gründer dieser Bewegung ist der Schweizer Soziologe Bernard Crettaz, weitergeführt wurde sie vom Briten Jon Underwood.
Mehrmals besuchte Petra Wolf das Erste Cafe Tod in Berlin und sie war überrascht und erfreut, mit welcher Offenheit sich wildfremde Menschen unterhielten: „Man erzählt, was einen zum Thema bewegt, man hört zu, was die anderen bewegt. Es geht ums Zuhören, ums Mitteilen und darum, sich für kurze Zeit der Endlichkeit unseres Lebens zu widmen. Es darf geweint, aber auch gelacht werden. Niemand wird kritisiert oder mit guten Ratschlägen überhäuft.“ Wichtig sei, dass diese Gesprächsrunden immer bei Kaffee und Kuchen stattfänden, denn schließlich halte Essen und Trinken Leib und Seele zusammen. Petra Wolf betont, dass es sich beim „Cafe Tod“ um keine Trauer- oder Selbsthilfegruppe handelt. „Wir können darüber sprechen, wie wir sterben wollen, was man einem trauernden Menschen sagen kann oder welche Dinge wir in unserem Leben noch erledigen wollen. Alles ist möglich, es gibt keine Tabus.“
Die Schildowerin ist überzeugt, dass eine Auseinandersetzung mit dem Tod helfen kann, seinen Schrecken zu nehmen und das Leben zu bereichern. „Ich wünsche mir, dass wir dem Tod ins Auge sehen, wenn er noch weit entfernt scheint. Je mehr ich mich mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetze, um so erfüllter kann ich mein Leben leben.“

Das nächste „Cafe Tod“ findet am 26. Mai von 15 bis 18 Uhr in der Akazienstr. 10 in 16552 Schildow statt. Um Anmeldungen wird gebeten, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Telefon 033056 74 489 oder p.h.wolf@freenet.de

Artikel der MOZ zur ersten Veranstaltung HIER

Weitere Informationen zum Thema: www.deathcafe.com

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NEUERSCHEINUNGCover-Kelch

Im März wurde mit “Der geraubte Kelch” ein kleines, aber feines Buch vorgestellt. Saga Grünwald hat hier drei sagenhafte Erzählungen zusammengefasst, die den Leser in geheimnisvolle Reiche entführen, in welchen Sterne vom Himmel fallen, Drachen und Eisriesen hausen und listige Zwerge einen König entführen. Inspiriert wurden die Erzählungen von germanischen und keltischen Mythen.

Saga Grünwald präsentierte das neue Buch am 18. März im Atelier Künstlerpack in den Güterhallen in Solingen und stieß im Anschluss auf die Lesung noch auf das Werk mit selbstgebrautem Met an.

Kelch

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EMPFEHLUNG

Cover-Fluch-kl

Der erste Band der Thriller-Reihe rund um die Archäologin Jocasta Loomis hat viele Leser neugierig auf eine Fortsetzung der Abenteuer gemacht. Der custos verlag freut sich, nun den zweiten Band vorlegen zu können.

Die Autorin Saga Grünwald hat mit “Andvaris Fluch” eine spannende Geschichte geschrieben, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird. Jocasta erhält ein Jobangebot in Heidelberg, das sie nicht ausschlagen kann. So begibt sie sich nach Deutschland, um an der Ausgrabung einer gallo-römischen Festung mitzuarbeiten. Eines Sonntags trifft sie Sverre in Heidelberg, doch der gibt vor, sie nicht zu kennen. Was steckt hinter seinem seltsamen Verhalten und wer ist sein unfreundlicher Begleiter? Gemeinsam mit Gwydion versucht sie, mehr herauszufinden. Schnell kommt den beiden Freunden der Verdacht, Sverre könne in Neonazi-Kreise geraten sein, die sich auf der Suche nach dem Nibelungenschatz befinden.
Auf der Suche nach Antworten geraten Jocasta und Gwydion in entsetzliche Gefahr.

Bericht im Solingen Magazin
Artikel Solinger Morgenpost
Rezension www.druidry

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Hier der Radiobeitrag von Radio Wuppertal über das Schreibprojekt “Freiflug”:

 

 

 

 

 

Caritas-Newsletter (siehe Seite 4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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